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E r k e n n t n i s s e....

...zur Situation von Klein-, Mittel- und Handwerksbetrieben, die es Ihnen vielleicht erleichtern, sich für eine externe Beratung, externes Controlling und auch Mitarbeit zu entscheiden. Die Situation von Klein-, Mittel- und Handwerksbetrieben verändert sich teilweise dramatisch. Dazu einige Zitate, Meinungen und Untersuchungsergebnisse.

Impulse – Heft September 2004

Steuerberater und (externer) Controller im Vergleich

Wir sich in puncto Finanzkennzahlen ausschließlich auf den Steuerberater verlässt, lebt gefährlich. Kluge Chefs mieten sich deshalb einen Controlling-Experten.

Controlling ist die Basis für Geschäftserfolg und gutes Rating.
Impulse zeigt, wie sich Steuerberater und externer Controller ergänzen.

 Steuerberater
 Externer Controller
 Zeitlicher Focus  
 Primär die Betrachtung des Ist-Zustands eines Unternehmens anhand der zurückliegenden Entwicklungen  [Berücksichtigung der Erfahrungen aus der Vergangenheit, das] Tagesgeschäft und künftige Entwicklungen zählen gleichermaßen.
Aufgabe  
Neben der Ermittlung der aktuellen Steuerbelastungen sind Ein- und Ausgaben zu allen geschäftlichen Vorgängen zu verbuchen. Der Steuerberater übernimmt die Dokumentationspflichten des Unternehmens. Mit dessen Strategie, insbesondere mit Blick auf das Marktumfeld, [mit monatlichen Auftrags- und Unternehmensanalysen, mit Liquiditätsplanung und Berichtswesen usw.] kann er sich nicht näher befassen.
 Planung und Prognose des Geschäfts. Neben der strategischen Arbeit kümmert sich der Controller um detaillierte Aufbereitung der Kennzahlen, bezieht etwa den Umsatz auf einzelne Kunden und Projekte. Erstellt Berichte, Marktanalysen und Handlungsoptionen. Und übernimmt operative Aufgaben wie [monatliche Auftrags- und Unternehmensanalysen,] Einführung einschlägiger Software, Optimierung des Vertriebs, Finanzierung [und Liquidität, Leistungs-, Kosten- und Vertriebscontrolling].
Ziel
 
Jahresabschlüsse und Bilanzen müssen rechtlich geprüft und bestätigt werden. Diese Aufgaben können nur von einem Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer übernommen werden.
 Controller haben primär [betriebswirtschaftliche Ziele wie] Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Blick, und zwar unter Berücksichtigung der strategischen Ausrichtung, der Entwicklung  des Firmengeschäftes sowie des Marktumfelds. Keine gesetzlichen Vorgaben. Ein guter externer Controller wird danach trachten, sich letztlich überflüssig zu machen. [Es sein denn, er übernimmt die Funktion eines Controller im Unternehmen tageweise und auf Dauer.]
Kosten  
 Feste Honorarsätze pro Stunde für bestimmte Aufgaben, die nicht individuell verhandelbar sind  Die Bezahlung erfolgt pro Stunde und wird individuell ausgehandelt. (Durchschnittssatz: 120 Euro). Pauschalarrangements möglich, die oft auch die wirtschaftliche Situation des Kunden berücksichtigen.
Auftragsdauer  
 Beschäftigung [im Wesentlichen beim Jahresabschluss, ansonsten beratend] über das ganze  Jahr hinweg  Variabel nach Bedarf. Über einen längeren Zeitraum ist der externe Controller auch tageweise im Monat im Unternehmen tätig.

[] in eckigen Klammern Ergänzungen durch KMU-PARTNER

 

Impulse – Heft September 2004 (Artikel zur vorstehenden Grafik - auszugsweise)

Der Teufel steckt im Detail 
  
... Zwar funktionierte das Rechnungswesen einwandfrei. Auch bereitete der Steuerberater die Daten zuverlässig auf. Dennoch gab es keine aussagefähigen Prognosen und Planungen zur künftigen Entwicklung, etwa mit Blick auf Auftragslage oder Liquiditätsbedarf.
Für ... kleine Mittelständler ist diese Situation recht typisch. „Die meisten ... sind Spezialisten auf ihrem technischen Fachgebiet oder vertriebsorientiert“, sagt Andreas Bölscher, Geschäftsführer der Controller-Team Ltd., einem Zusammenschluss von zehn Controllern. „Themen wie Finanzplanung spielen für sie nur eine untergeordnete Rolle. Und für einen eigenen Controller fehlt das Geld.“
Unternehmen können das Problem lösen, indem Sie auf freier Basis einen externen Controller engagieren. Dann wissen sie genau, mit welchen Finanzmitteln sie kalkulieren können, wie es um die Auslastung ihrer Mitarbeiter bestellt ist und was einzelne Projekte erwirtschaften. Zusatzvorteil der externen Lösung: „Die Mitarbeiter akzeptieren solche Zahlenwerke eher, wenn sie von einem externen Fachmann kommen“.
Die meisten Firmen vergleichbarer Größe gehen allerdings eine anderen Weg. Sie übertragen die Aufbereitung ihrer Zahlen kurzerhand dem Steuerberater – und kümmern sich nicht weiter darum. Doch dessen Dokumentationspflicht ist noch lange keine Garantie für die frühzeitige Aufdeckung von Fehlentwicklungen. Dazu sind die Kennzahlen der üblicherweise erstellten Betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA) oder der Bilanz nicht detailliert genug. Sie beinhalten keine Planung. Und vor allem vergeht meist zu viel Zeit, bis der Chef die Zahlen überhaupt zu sehen bekommt – was in der Praxis nicht selten zu unvorhergesehenen Liquiditätskrisen führt.
„Tagesaktuelle Daten sind heute unerlässlich, um im Wettbewerb zu bestehen“, sagt Andreas Krimpmann, auf Mittelständler spezialisierter Berater aus Berlin. Das haben auch die Banken ... erkannt. ...
Doch genau dies kann der Steuerberater üblicherweise nicht leisten. „Um ein umfassendes Controlling zu etablieren, muss man sich intensiv in das Umfeld des Unternehmens einarbeiten“, sagt Berater Krimpmann. Die beste Alternative ist daher oft ein externer Controller, der eng mit dem Steuerberater zusammenarbeitet, nur wenige Tage im Monat im Unternehmen beschäftigt ist und den ausgehandelten Stundensatz abrechnet. Dies bestätigt Robert Dax, Chef der Ökoring Handels GmbH, der vor neun Jahren einen externen Controller eingeschaltet hat.
Sein (externer) Mietcontroller ... bereitet die Zahlen so auf, dass Dax inzwischen täglich sieht, mit welchem Kunden er welchen Umsatz erwirtschaftet, wie liquide er ist und wie sich die einzelnen Kostenpositionen entwickeln. Seine Planung ist so exakt, dass er bereits im Juni weiß, wie das Jahr zu Ende geht.
 

impulse – Dezember 2003

Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zeigt eine gefährliche Fehleinschätzung. Danach beurteilen ca. 81 % die gesamtwirtschaftliche Lage als „schlecht“, die Lage ihrer Branche beurteilen 53% als „schlecht“. Die Situation der eigenen Firma bereitet aber nur sechs Prozent Sorge – Probleme haben also nur die anderen. - Mehr als die Hälfte der Chefs schätzen sich „besser“ oder „viel besser“ ein als ihre durchschnittlichen Wettbewerber – was schon rein rechnerisch kaum möglich ist.

impulse (August 2003) - Auszug
Professor Stephan Paul, Ruhr-Universität, Bochum, IKF-Insitut für Kredit- und Finanzwirtschaft

Der Mittelstand hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Der durchschnittliche Mittelständler hat ganz erheblichen Nachholbedarf mit Blick auf seine betriebswirtschaftliche Infrastruktur. Auf viele Fragen, etwa über die Struktur seiner Ertragsquellen, kann er heute keine Antwort geben. Hierin liegt ein wesentlicher Grund für die aktuellen Probleme des Mittelstandes.

impulse (April 2004) - Auszug

Nur wer sein Alltagsgeschäft in Zahlen fassen kann, erreicht seine Ziele. Wer nicht genau weiß, wie er sein Tagesschäft in Zahlen erfassen kann, oder keine Zeit hat, schaltet am besten einen externen Experten ein. Mittelständische Unternehmensberater sind die idealen Partner. Sie entwickeln nicht nur ein auf die Firma zugeschnittenes Controlling, sondern führen das Rechnungswesen*) auch selbst durch.
*) soweit das Buchführungpivileg nicht berührt wird..

handwerk-magazin (11/2003) - Auszug
Untersuchung Dr. Markus Glasl, Münchner Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften

51,3 % der Inhaber handwerklicher Betriebe ist der Begriff Controlling noch völlig unbekannt. Und nur gut ein Drittel, die diesen Begriff kennen, setzt dieses Instrument ein. Während von den Unternehmen, die Controlling einsetzen, 30 % erfolgreich sind, sind von Unternehmen ohne Controlling nur 11 % erfolgreich.
Anmerkung:
Eliminiert man – so eine ergänzende Auskunft zur Untersuchung - die Unternehmen, welche unmotiviert (nur auf Druck von außen) Controlling nutzen, so dürften Unternehmen mit Controlling noch erfolgreicher sein, nämlich etwa 3 – 4 mal erfolgreicher als Unternehmen ohne jegliches Controlling, das Insolvenzrisiko wird halbiert.

Handelsblatt – 5/6.4.2002
Brigitte Bertram

Die Unternehmen müssten stärker ihre Baustellen unter ständiger und strenger wirtschaftlicher Kontrolle halten. Wer das Controlling nicht beherrscht, ist im Hochbau nicht erfolgreich. Der Abgleich der Soll-Ist-Zahlen ist aufwändig, trotzdem müssen sich die Mitarbeiter an das Procedere gewöhnen. Es fehlt auch an qualifiziertem Personal.

 
 
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